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EmsA - Erstellung eines Entwicklungssystems für modulare, selbstkonfigurierende Visualisierungen zur Anlagenüberwachung
Die Anforderung, einmal entwickelte mechatronische Komponenten wieder zu verwenden und die Möglichkeit, diese flexibler miteinander zu kombinieren, hat in den letzten Jahren zu einer verstärkten Modularisierung von Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen geführt. Darüber hinaus werden immer mehr dezentrale mechatronische Komponenten mit eigener „Intelligenz“ in Werkzeugmaschinen, Fertigungssystemen und Produktionsmaschinen eingesetzt. Zur Sicherstellung eines fehler- und störungsfreien Produktionsablaufs steigt zudem die Anzahl von Überwachungseinheiten und Sensoren in den Anlagen. Die einzelnen Komponenten, Sensoren und Aktoren müssen hierfür möglichst reibungslos in das Gesamtsystem integriert werden. Dabei ist insbesondere die Integration von Drittanbieter-Komponenten oftmals aufwändig. Die Inbetriebnahme komplexer Produktionsanlagen ist daher primär durch den Zeitaufwand zur Projektierung seiner mechatronischen Komponenten bestimmt. Die einzelnen mechatronischen Komponenten müssen zunächst angebunden werden. Ein nächster Schritt hat die Erstellung entsprechender Visualisierungs- und Bedienelemente und deren Integration in übergeordnete Systeme zur Anlagensteuerung
und -überwachung zum Ziel.
Allerdings sind Visualisierungs- und Bedienelemente, die ein Hersteller mechatronischer Komponenten
mit ausliefert, in der Regel für diesen Zweck ungeeignet, da keine Lösung am Markt existiert, mit deren Hilfe die Konfiguration und Integration von herstellerübergreifenden Visualisierungs- und Bedienfunktionalitäten erfolgen kann. Die Erstellung einer adäquaten Visualisierung stellt daher sowohl für den Anlagenbauer als auch für den Komponentenhersteller eine zeit- und kostenintensive Aufgabe dar. Zudem können die erstellten Visualisierungen nur schwer an veränderte Anlagenkonfigurationen oder spezielle Kundenwünsche angepasst werden.

Das Forschungsvorhaben 15012 BG (EmsA) der Forschungsvereinigung GFaI wird im Programm zur Förderung der "Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die "Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)" finanziert.
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